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Bei Google vorne sein – Teil 1: Was heißt das?

6. August 2009 | AutorIn:martin_zelewitz

Benötigt man irgendwelche Informationen, dann holt man sich diese meistens aus dem Internet. Dabei ist die Suchmaschine Google aus unserem täglichen Gebrauch gar nicht mehr wegzudenken. Sogar der Begriff etwas „googeln“ wurde 2004 in den Duden aufgenommen. Das Wort hat sich in unserem Sprachgebrauch schon so ausgebreitet, dass es nicht nur für die Google-Suchmaschine, sondern für jede Suche im Internet verwendet wird. Auch wenn dies den Google Betreibern nicht so gefällt.

Auf Platz 1 bei Google sein

Was bedeutet es eigentlich bei Google auf Platz eins der Suchergebnisse zu sein? Es gibt drei Möglichkeiten bei Google ganz Vorne gelistet zu werden. Am Beispiel Suche “Hotel Salzburg” möchte ich das illustrieren (siehe Grafik). Die erste Möglichkeit ist, in den Google Adwords Anzeigen an erster Stelle zu erscheinen. Ebenfalls kann man mittels Einträge in Google Maps ganz vorne gerankt werden und zu allerletzt in den organischen Suchergebnissen von Google & Co.

3 Möglichkeiten der Platzierung in den Google Suchergebnissen

Wie funktioniert Google?

Google folgt mithilfe eines sogenannten Webcrawler den gefundenen Links und versucht damit möglichst viele Seiten in den Suchindex aufzunehmen. Die jeweiligen Seiten werden dann nach Suchbegriffen und Schlüsselwörtern aufgegliedert. Ein Webcrawler ist ein Computerprogramm, das vor allem von Suchmaschinen verwendet wird. Es durchsucht automatisch das Internet und analysiert dabei die Webseiten. Die Suchergebnisse werden von Google nach der jeweiligen Relevanz aufgrund eines Algorithmus angeordnet. Hierfür werden eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigt. Bei der Google-Optimierung versucht dahinter liegende Technik einer Homepage, Inhalte und Verlinkungen möglichst so abzustimmen, dass ein Position weit vorne auf den Suchergebnisseiten gelingt.

Universal Search

Universal Search (Blended Search) bedeutet, dass der User statt den reinen Textlinks, wie Google sie immer bevorzugt hat, nun auch Suchergebnisse in Form von Videos und Fotos erhält (siehe Screenshot zum Suchbegriff “Barack Obama”).

Google ist der Meinung, dass das Internet nicht aus einem Themenstrang, sondern aus sehr vielen verschiedenen Themen besteht. Daher werden mithilfe von Universal Search  zusätzlichen Themen, wie YouTube, Google News und Google Maps, in die Suchergebnisse mit eingebunden. Dadurch verringert sich der Anteil der textlichen Suchergebnisse und  die Ergebnisse der Suchanfrage rutschen immer weiter nach unten. Um sich seinen Platz ganz vorne zu sichern ist es wichtig auch bei den Suchergebnissen zu Bildern, Photos, Videos, etc. aufzuscheinen.

Vertical Creeps

Derzeit haben vor allem sehr trafficstarke Keywords einen hohen Anteil an Universal Search Elementen. Wir gehen davon aus, dass sich der Trend der Universal Search in Zukunft weiter verstärken wird.

Martin Zelewitz

Martin ist spezialisiert auf SEO & Google AdWords. Bevor er die Aviseo GmbH gründete, war Martin Change Manager bei der AOK Hessen und Niederlassungsleiter Deutschland der Bene Consulting GmbH. Als Betriebswirt legt Martin Wert auf saubere Prozesse und ein sinnvolles Kosten-Nutzen-Verhältnis. Martin ist Certified Project Manager nach ipma und hält regelmäßig Vorträge, z.B. an der FH Salzburg, der werbeplanung.at-Academy oder dem Digital Brand-Manager Lehrgang. Martin ist glücklich verheiratet und hat eine Tochter. Ausführliche Informationen unter www.aviseo.at/martin-zelewitz

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