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Interview zu Online Reputation Management

27. August 2009 | AutorIn:martin_zelewitz

Bereits am Montag habe ich darüber geschrieben, dass Unternehmer ihre BewerberInnen zu 25% googeln und AVISEO bezüglich Online Reputation Management vom Life Radio Linz interviewt wurde. Hier nun der Mitschnitt.

Interview Martin Zelewitz – Life Radio Linz by Annellchen

Natürlich haben wir sehr viel ausführlicher und detaillierter berichtet, was man alles tun kann, um sich als Privatperson vor Negativ-Berichten im Netz zu schützen. Für Life Radio aus Linz genügte anscheinend die Aussage zu welchen Kosten das im Ernstfall führen kann. Dennoch. Wir raten Privatpersonen zunächst einmal, sich genau zu überlegen, welche Inhalte sie von sich ins Netz stellen. Wichtiger Hinweis: Wenn Personaler gar nichts über die Person finden, macht es sie genauso stutzig. Werden Bilder oder Videos von FreundInnen oder Bekannten ins Netz gestellt ohne Einwilligung der beteiligten Personen, haben diese folgende Möglichkeiten.

Wie kann ich Inhalte von meiner Seite löschen?

  1. In Social Networks können Sie Verlinkungen auf den Bildern und Videos entfernen.
  2. Sie können sich an die AdministratorInnen der Webseiten wenden und bitten die Inhalte zu löschen.
  3. Sie können die Person, welche die Inhalte hochgeladen hat, verklagen.

Handelt es sich um die eigene Website, können die Inhalte ganz einfach gelöscht werden. Google entfernt dann die Inhalte aus dem Index, was aber eine Weile dauern kann. Um dies zu beschleunigen, können mittels Webmastertools von Google spezielle Löschanstrage gestellt werden.
Generell sollte jede Privatperson darauf achten, das gute und qualitative Inhalte in Google möglichst weit oben stehen. Dies schafft man mittels Online Reputation Management.

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Unternehmer googeln ihre Bewerber

24. August 2009 | AutorIn:martin_zelewitz
Quelle: flickr.com User: cambodia4kidsorg

Quelle: flickr.com User: cambodia4kidsorg

Laut einer aktuellen dimap-Studie (in Auftrag gegeben von Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU)) geht hervor, dass 36% der Unternehmen ihre BewerberInnen googeln. Das Internet ist ein öffentlicher Raum und mit Anstieg der Social Networks, wächst zunehmend die Bereitschaft Inhalte von sich ins Internet zu stellen, die man früher nur seinen Freunden und Verwandtenkreis gezeigt hätte. Gleichzeitig geht aus einer BITKOM-Erhebung (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) hervor, dass die Zielgruppe der 14-29 Jährigen zu 49% (fast die Hälfte) Informationen von sich veröffentlicht hat.

Welche Informationen erhoffen sich aber die Unternehmen und deren PersonalerInnen? Häufig wird nach politischer Gesinnung, Hobbies und sozialem Engagement Ausschau gehalten. Stutzig werden sie, wenn gar keine Informationen zu dem Bewerber im Internet zu finden sind. Noch stutziger, wenn die Informationen allzu “pikant” sind. Dazu gehören Partybilder ebenso wie das Lästern über den Job oder Arbeitgeber.

Online Reputation Management

Heute werden Daten schneller und ohne Einverständnis der Betroffenen veröffentlicht als es den meisten lieb ist. Per Gesetz ist geregelt, dass jedes Bild nur unter Zustimmung aller Personen auf dem Bild hochgeladen werden darf. Was man in diesem Fall tun kann, wird morgen früh um 7:30 Martin bei Life Radio erklären und auf die Fragen eingehen, was zu tun ist, wenn Inhalte ohne mein Einverständnis im Netz auftauchen und wie ich Seiten löschen kann.Weitere Informationen zum Thema Online Reputation Management finden Sie auf unserer Website.

Sensilibisierung für die Preisgabe von Daten im Netz

Social Networks bringen Vorteile und Nachteile. Einerseits ist es spannend mit Freunden und Bekannten aus der ganzen Welt in Echtzeit zu kommunizieren. Andererseits ist ein wenig Achtsamkeit für die eigenen Inhalte ratsam. Auftraggeberin Aigner betont: „Die unbekümmerte Preisgabe persönlicher Daten im Netz kann zum Stolperstein für die berufliche Karriere werden“.

Gender Mainstreaming bei AVISEO

20. August 2009 | AutorIn:martin_zelewitz

AVISEO ist seit kurzem ein von  FEMtech gefördertes Unternehmen.

FEMtech ist ein Programm des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) zur Förderung von Frauen in Forschung und Technologie …. (Quelle: femtech.at)

Gendermainstreaming nicht nur auf der Straße

Gendermainstreaming nicht nur auf der Straße

Unser Projekt trägt den Namen mainaviseo und soll Gender Mainstreaming in alle technologierelevanten Bereichen von AVISEO integrieren. Unser Ziel ist es eine Frauen-fördernde Personalentwicklung zu etablieren, die Chancengleichheit in der Laufbahnentwicklung bewirkt und Frauen den Zugang zu interessanten und für sie relevanten Netzwerken zu ermöglichen. Mit  mainaviseo möchten wir ein praktisches Vorbild für Gender Mainstreaming in KMUs-IT sein.

Mir fällt immer wieder auf, wie stark männerlastig IT-Abteilungen bzw. IT-Unternehmen sind. Auch in Salzburg ist mein Eindruck, dass im Verhältnis wenige Frauen als Programmiererinnen tätig sind. Ich glaube, dass ein heterogenes Team mehr Arbeitsqualität, eine größere Bandbreite und mehr Kreativität bedeutet. Oft gibt es bei Frauen und Männern eben unterschiedliche Zugänge, die in Summe zu einer höheren Kompetenz eines Teams führen. Als Vater, der bei unserer mittlerweile 6-jährigen Tochter zu Hause in Karenz war, finde ich es darüber hinaus spannend, sinnvolle Antworten zum Thema flexible Arbeitszeiten zu entwicklen (sowohl Wochenarbeitszeiten als auch “Lebensabschnittsarbeitszeiten”).

Konkret bedeutet mainaviseo, dass wir für mind. zwei Jahre Frauen, speziell Programmiererinnen/ Technikerinnen in ihrer Karriere fördern . Dafür haben wir Maßnahmen in Personalentwicklung und Weiterbildung vorgesehen. Außerdem wollen wir uns der Integration von Gender Mainstreaming innerhalb AVISEO widmen und wenn möglich eine Art Best Practices für die KMU-IT Branche entwickeln. Das Thema werden wir über verschiedene Kanäle nach außen kommunizieren: wir planen u.a. Diskussionsveranstaltungen und möchten dazu Schülerinnen, Studentinnen und Frauen einladen, auch um IT und Programmierung als spannendes Arbeits- und Betätigungsfeld kennenzulernen.

FEMtech Karriere

FEMtech Karriere

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Wie “liest” Google die Website wirklich?

18. August 2009 | AutorIn:martin_zelewitz

Google sieht  nicht immer das, was man selber als UserIn sieht:

Abbildung 1: Website: adam-eva.eu

Quelle: http://www.adam-eva.eu

Quelle: http://www.adam-eva.eu

…und das, was Google wirklich sieht

Abbildung 2: Google Cache, Nur-Text-Version

Quelle: http://www.adam-eva.eu

Quelle: http://www.adam-eva.eu

Wie man sieht: Google hat kein Textverständnis von dieser Seite und kann sie somit auch für keinerlei Keywords oder Keyword-Kombinationen listen.

Warum?

In diesem Beispiel liegt die Ursache in der nicht SEO-gerechten Verwendung von Flash, was bei Google im übrigen oft “Leseschwierigkeiten” verursacht.

Was bedeutet das konkret?

Die UserInnen können sich ganz normal auf der Seite bewegen und die Inhalte lesen und nutzen. Für Google hingegen existiert die Seite quasi nicht, sie ist leer und ohne interessanten Inhalt.

Was sind die Auswirkungen?

Egal, was die Betreiber der Seite versuchen, um ein gutes Ranking bei Google zu erreichn – sie werden es nicht schaffen. Die Seite kann eine  hervorragende Keyword-Density, informative Texte und zahlreiche themenbezogene Links besitzen, Google wird all das nicht erkennen.

Bevor man also versucht, den Page Rank der Seite mit Hilfe von Keywords und Texten zu optimieren, sollte man zuerst testen, ob Google die Seite auch tatsächlich lesen kann. Das funktioniert folgender Maßen:  bei Google search die gwünschte Seite ohne www mit dem Begriff site eingeben (bsp: site:adam-eva.eu). Anschließend  auf “Im Cache” (siehe Abbildung 3) klicken und auf der gwünschten Seite “Nur-Text-Version” (siehe Abbildung 4). Jetzt kann man sehen, wie Google die Website tatsächlich “liest”.

Abbildung 3: Google Abfrage site:adam-eva.eu

Quelle: Google.at

Quelle: Google.at

Abbildung 4: Nur-Text-Version

Quelle: Google.at

Quelle: Google.at

Google-Sprachrohr redet Klartext on no-follow

17. August 2009 | AutorIn:martin_zelewitz

Selten habe ich von Matt Cutts, Sprachrohr von Google zu allen möglichen und unmöglichen SEO-Fragen, so eindeutige Statements gelesen oder gehört:

Bis vor kurzem war es noch Gang und Gäbe, “unwichtige” Seiten wie z.B. Impressum oder ABG intern mit “no-follow” zu verlinken, um den link-juice stärker in Richtung der “wichtigen” Seiten zu kanalisieren.

Mittlerweile empfiehlt Google nunmehr ganz klar:

- Interne Verlinkungen sollten stets follow-links sein

- No-follow ist in erster Linie bei externen links angebracht, wenn man nicht genau weiß, ob man der Linkquelle vertrauen kann (z.B. dann wenn links in einem Forum oder Blog direkt gepostet werden können)

- Nichts neues, aber der Vollständigkeit halber erwähnt: Gekaufte links sollten grundsätzlich no-follow sein.

Wer sich das Interview mit Matt Cutts und seinen neuen Haarschnitt ansehen will, here we go:

SEOmoz Whiteboard Friday – Matt Cutts on NoFollow from Scott Willoughby on Vimeo.

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