ES

Facebook & Co. für KMU’s

11. November 2010 | AutorIn:martin_zelewitz

Aviseo ist auf der Design-Tagung-10 | Strategien für nachhaltigen Wirtschaftserfolg als Vortragender mit dabei. Das Thema: So enstehen Legenden. Im Zentrum des Aviseo-Vortrags steht die Frage: Social Media – nur was für die Großen?

Die Antwort ist klar, auch für kleine und mittelständische Unternehmen die auf einem regionalen Markt agieren, lohnt sich der Schritt in die Social Media Welt. Dabei gibt es eine Vielzahl von Plattformen, auf denen man sich bewegen kann. Youtube, Twitter und Facebook sind bekannt. Aber auch viele Blogs warten mit interessanten Themen und spezialisierten Inhalten auf. Kleinere Unternehmen haben es oft sogar leichter, weil sie schneller und flexibler agieren können.

Die wesentlichen Punkte, kurz zusammengefasst:

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Vorteile Erfolgskriterien
  • Zielgruppen genau & selektiv ansprechen
  • Viralität
  • Multiplikatoren gewinnen
  • Imagebildung & Imagetransfer
  • Prozesse sauber aufsetzen
  • Aufwand richtig einschätzen
  • Konstanz
  • Kritik voraussehen & Themen vorbereiten
  • Den Vortrag kann man sich auch online ansehen, oder bei Slideshare downloaden:

    Best Practices für Seiten in Facebook

    23. November 2009 | AutorIn:martin_zelewitz

    Seiten in Facebook richtig gestalten

    Viele Unternehmen entdecken derzeit das Potenzial von Facebook. Mit dem Launch einer Seite ist es jedoch nicht getan. Für die  Generierung von Fans sind nicht nur Mashups innerhalb der Social Media Disziplin notwendig, sondern entscheidend ist schon der Seitenauftritt in Facebook. Wie man es richtig macht, sollen diese ausgewählten Best Practices in Facebook zeigen.

    Wer noch weitere gute Beispiele weiß, kann diese gern als Kommentar hinterlassen!

    Adidas http://www.facebook.com/adidasoriginals

    H&M http://www.facebook.com/hm

    Ralph Lauren http://www.facebook.com/RalphLauren

    National Jean Company http://www.facebook.com/pages/National-Jean-Company/7082593139

    ATT http://www.facebook.com/att

    Doritos® Canada http://www.facebook.com/DoritosCanada

    Coca Cola http://www.facebook.com/cocacola

    Vitamin Water http://www.facebook.com/vitaminwater

    Reebok Easy Tone (App.) http://apps.facebook.com/reebokeasytone

    Puma http://www.facebook.com/puma

    Time Magazine http://www.facebook.com/time

    Mini http://www.facebook.com/mini

    Audi http://www.facebook.com/audi

    VW http://www.facebook.com/vw

    Pulse http://www.facebook.com/livescribe

    Motorola http://www.facebook.com/motorola

    Blackberry http://www.facebook.com/BlackBerry

    Dell Lounge http://www.facebook.com/delllounge

    Snickers http://www.facebook.com/snickers

    Hurley http://www.facebook.com/hurley

    Quelle: http://www.facebookbiz.de

    Welches Land bevorzugt welches Social Network?

    25. September 2009 | AutorIn:martin_zelewitz

    Bild 2

    via Maike Dubsky (auf Facebook). Danke dafür!

    Interessanterweise hat auch China sein eigenes Social Network unter qq.com. Und auch Russland ist mit seinem “vkontakte.ru” ganz gut aufgestellt. Auch Hi5 ware mir neu, wird aber vor allem von den UserInnen aus Mexico, Peru und der Mongolei! genutzt. Brasilien, Indien und Japan nutzen vor allem Orkut.

    Hilfreich ist diese Grafik vor allem, wenn es darum geht Social Media Strategien für ausländische Zielgruppen umzusetzen.

    Social Media für Marktforschung?

    23. September 2009 | AutorIn:martin_zelewitz

    Wir und auch viele andere Social Media Agenturen werden oft vor die Herausforderung gestellt, unseren KundInnen zu erklären, was bei Social Media genau zu tun ist. Mit Schlagworten wie Authentizität, Interaktion, Partizipation versuchen wir dann zu erläutern, dass Social Media von dem Unternehmen selbst gemacht sein muss. Wir entwickeln gerne die Strategie und empfehlen die Tools, aber tun müssen Sie es selbst. Dahinter steht die Idee einen echten Dialog zwischen KundInnen und Unternehmen aufzubauen. Spätestens an dieser Stelle sind viele Unternehmen irritiert. Bisher wurde Social Media als hipper, neuer Kommunikationskanal gesehen und Marken und Produkte vom Unternehmen her entwickelt und gedacht. Jetzt sollen die UserInnen mitreden, bewerten und kommentieren? Ja, denn darin liegt ein großes Potenzial.
    Oft entscheiden sich die Firmen dann zwar für die Tools, aber nicht den Dialog. Wie authentisch ist ein Youtube-Channel, wenn Kommentare nicht geschrieben werden dürfen und wie echt wirkt ein Twitter-Channel, der von einer Agentur betreut wird, aber nicht vom Unternehmen selbst? Ganz nach dem Motto “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser” versucht man dadurch mögliche negative Kommentare zu unterbinden. Schade, denn:

    1. Wenn jemand etwas Negatives über ein Unternehmen zu sagen hat, dann wird er es tun, im Internet und auch sonst überall.
    2. Dieses (negative) Feedback wäre eigentlich die Chance sich mit den KundInnen auseinander zu setzen, zum Beispiel Meinungen in die Produktentwicklung einfließen zu lassen.

    Nun komme ich auch zu meiner Eingangsfrage “Social Media für Marktforschung?” zurück. Am Beispiel General Motors (GM) möchte ich kurz skizzieren, wie man Social Media erfolgreich für Marktsforschungszwecke einsetzen kann.

    Am 6. August hatte GM seine KundInnen, Händler, MitarbeiterInnen und AnalystInnen eingeladen den Prototyp des neuen Modells Buick SUV anzuschauen und Feedback zu geben. Das bekam er prompt in diversen Blogbeiträgen und via Twitter. Die Meinungen waren sehr negativ, was vor allem daran lag, dass der Produktname nicht zum Modell passte. Eigentlich sollte das Modell “Saturn Vue” heißen, was wegen einem Markenrechtsstreit nicht mehr möglich war. Kurzum wurde daraus ein Buick. Der Spiegel fasste diesen Sachverhalt folgendermaßen zusammen:

    Das ist in etwa so, als ob man einen Mercedes-Stern an einen Seat Ibiza pappt. (Spiegel.de, 21.08.2009)

    Bei den Tweets wurde kein Blatt vor den Mund genommen und kräftig über das neue Modell gelästert. Innerhalb kürzester Zeit entpuppte sich Buick zu #Vuick (angesichts Vue) und wurde zum “Trending Topic” auf Twitter. Anstatt aber davonzulaufen oder zurück zuschießen, hat GM die Kritik ernst genommen und den Wagen erst einmal auf Eis gelegt, also nicht zu bauen. Die Twittergemeinde feierte dies mit dem Slogan “Der Vuick ist tot! Lobet den Herrn!”
    Die Kritik war durchweg negativ, das Auto zu launchen wäre entgegen aller Marktlogik gewesen. GM hat sich dadurch sicher viel Ärger erspart.

    Social Media ist in aller Konsequenz also auch ein sehr wichtiges Marktforschungsinstrument. Und entgegen der üblichen Marktforschung haben die Unternehmen die Möglichkeit zurück zu fragen und mit den KundInnen zu diskutieren. In diesem Sinne empfehlen wir mit den KundInnen direkt in Kontakt zu treten und sich deren Kritik zu stellen. Und das geht besonders gut mit Social Media. Helmut Schmidt hat einmal gesagt:

    Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.