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Der Google TAG Manager im Detail

5. November 2015 | AutorIn:michael_wanger

Neben Google Analytics, Google AdWords und den Google Webmastertools reiht sich seit der Überarbeitung nun auch der Google TAG Manager als essentielles und nützliches Google Tool für Website Betreiber ein.

 

Der Google TAG Manager fungiert als zentrales Nervensystem für die Verwaltung und dem Einbau von relevanten Website-TAGs. Die meisten verstehen darunter den Einsatz von klassischen Code-Snippets (Remarketing-, Conversions- und Analyse-TAGs) es steckt aber noch viel mehr in Googles „jüngstem“ Tool.

 

Google TAG Manager technische Basis:

Als technische Basis für die korrekte Funktionsweise dient dem Google TAG Manager ein sogenannter Container. Dieses Code-Snippet muss einmalig direkt nach dem geöffneten Body TAG eingebaut werden. Viele CMS Anbieter (WordPress, Typoo3 etc.) bieten hierfür bereits eigene Plugins an. Der Code kann aber natürlich auch direkt in die Seite einprogrammiert werden.

 

Der Google TAG Manager liefert eine Vielzahl von möglichen TAG Varianten und verschiedener Anbieter:

 

Google TAG Manager Anbieter

Die wichtigsten TAGs hierbei sind der Google Analytics und der Google AdWords TAG.

Durch den Google Analytics TAG kann der Analytics Code schnell und einfach verbaut werden. Es ist hierbei ausreichend die entsprechende Tracking ID innerhalb des TAGs anzugeben. Benötige Filter und Zielvorhaben müssen zwar nach wie vor in Analytics definiert werden, mit den vorgefertigten Event TAGs geht dies doch ohne Zutun der Programmierer.

 

Der Google AdWords TAG vereinfacht den Einbau von Remarketing und Conversion Codes. Auch hier ist es ausreichend wenn die enstprechende ID und das Label eingetragen werden. Für den Conversioncode muss lediglich auf die Auslöser-Seiten geachtet werden, diese können aber frei definiert werden.

 

Beide Codes haben einen großen Vorteil: Solange der Container auf einer neuen Seite mitverbaut ist, sind auch der Analytics- und Remarketingcode automatisch mitverbaut.

 

Essentielle TAGs im Überblick:

 

Google Analytics TAG:

Wie bereits eingehend erwähnt, mit diesem TAG ist der Einbau eines Google Analytics Code nur noch eine Frage von einigen Minuten. Einfach die Tracking ID eintragen und dann kann schon gemessen werden.

 

Google AdWords TAG:

Remarketing: Einfach die ID eintragen und hochladen, Remarketing Listen können danach sofort in AdWords erstellt werden.

Conversioncodes: Es ist ausreichend hier die Success-Seite anzugeben (Jene Seite wo der Code feuern soll) und die ID und das Label einzutragen.

 

Download-Klick Event:

Will man wissen wie oft die angebotenen Daten seitens der Nutzer heruntergeladen werden, ist dieser TAG genau das richtige. Mit einem regulären Ausdruck kann hier jede Datei-Endung gemessen werden. Für die Darstellung wird ein Google Analytics Event TAG und eine entsprechende Auslöser-Regel benötigt.

 

Mail-Klick Event:

Auf fast einer jeden Website findet man irgendwo die Möglichkeit via Mail in Kontakt zu treten. Leider wird dieser Link meist nur anhand der angekommenen Mails nicht aber anhand der Klicks beziffert. Mit diesem TAG kann ein jeder Klick auf die Mailadressen (Herkunftsseite, Name der Mailadresse etc.) gemessen werden.

 

Outbound Links:

Dieser TAG ermöglich das Messen von weiterführenden Links abseits der Website. Wird auf der Seite beispielsweise auf eine andere Website verwiesen (Partner, Angebote etc.) kann diese Info mit Hilfe des TAGs eingeholt werden. Besonders bei größeren Portalen (Buchungsportalen, Branchen- & Händlerverzeichnisse) profitieren von diesem TAG, da eine genaue Anzahl an verweisenden Klicks angegeben werden kann.

 

VirtualPageviews tracken:

Mit diesem TAG können virtuelle Pageviews sehr einfach in Analytics gemessen werden. Will man beispielsweise wissen wie auf ein und derselben Seite verschiede Reiter (Tabs) funktionieren, so kann dieser TAG genutzt werden.

Mein Fazit:

Der Google TAG Manager liefert einen immensen Mehrwert wenn es um die Analyse und Auswertung einer Website geht. Vor allem der Aspekt, dass man bei Klick-Events nicht mehr länger auf einen Programmierer angewiesen ist, macht dieses Tool natürlich immens nützlich. Die erstellten Events können dann in Google Analytics schnell und einfach zu Conversions gemacht werden, diese Conversions dienen wiederum für Google AdWords.

Michael Wanger

Als Google AdWords Professional betreut Michael die Google AdWords Kampagnen und steht als direkter Ansprechpartner für Kunden zur Verfügung. Vor seiner Zeit bei Aviseo studierte Michael E-Business an der FH Steyr und arbeitete als Online Marketing Manager für eine Agentur in Linz. Neben seiner Leidenschaft für Online Marketing ist Michael begeisterter Snowboarder.

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