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Negative Keywords in AdWords

4. Juni 2013 | AutorIn:michael_wanger

Der Einsatz von negativen Keyword Listen in Ihrem Google AdWords Konto ist einer der gewichtigsten Bestandteile bei der Kosten- und Qualitätsfaktoroptimierung. Negative bzw. ausschließende Keywords verhindern die Schaltung Ihrer Anzeige und helfen somit unnötige Klicks zu vermeiden und in Folge die Kosten zu senken.

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Ein professioneller Masseur möchte durch AdWords neue Kunden generieren. Nach Eröffnung des Kontos erstellt der Masseur seine Kampagnen und pflegt seine ersten Keywords ein. Sinnvollerweise beinhaltet sein Set unter anderem das Keyword „Massage“ im Broad Match. Nach einiger Zeit möchte unser Protagonist nun wissen, mit welchen Suchanfragen er denn gefunden wurde. Nach der Auswertung der Suchanfragen wird ihm bewusst, dass 50% der Klicks für ihn nutzlos waren, da es sich um zur Gänze unpassende Suchanfragen handelte. Der Masseur hat somit einen Teil seines Budgets für nichts und wieder nichts eingesetzt.

Um ein solches Szenario zu vermeiden, bieten sich negative (ausschließende) Keywords an. Die Recherche nach Suchbegriffen, bei welchen man nicht aufscheinen will, ist für den Kampagnenerfolg nicht nur wichtig, sondern essentiell.

Negative Keywordlisten können in AdWords sehr simpel erstellt werden. Gehen Sie hierfür einfach auf „Gemeinsam genutzte Bibliothek“, dann auf den Menüpunkt „Ausschließende Keywords für Kampagnen“ und dann auf den Tab „Neue Liste mit ausschließenden Keywords“. Die folgenden Punkte sollten dabei bedacht werden.

Für unseren Masseur könnte die Liste wie folgt aussehen:

Negative Keywords - Liste

1.)    Keywordrecherche: Eruieren Sie, bei welchen Suchanfragen keine Ausstrahlung erfolgen soll. Hierfür können für Sie logische Begriffe verwendet werden. Handelt Ihr Unternehmen beispielsweise mit hochwertigen Waren, so bietet es sich an, Begriffe wie günstig, kostenlos oder gebraucht auszuschließen. Wichtig ist es, dass hierbei etwaige falschschreibweisen oder Umlaute beachtet werden. Nutzen Sie auch die tatsächlichen Suchanfragen, jene Suchbegriffe mit welchen Sie tatsächlich gefunden wurden.

2.)    Clustern der negativen Keywords: Clustern Sie Ihre Keywords den vorhandenen Kampagnen entsprechend. Beachten Sie ob ein negativer Begriff für Kampagne A nicht doch ein positiver für Kampagne B sein kann. Am effizientesten ist es, wenn Sie für jede Kampagne eine eigene Liste erstellen.

3.)    Keywordoptionen: Es ist davon abzuraten weitgehend passende Keywords zu verwenden, da diese auch zum Blockieren von passenden Suchanfragen führen können. Die Keywords sollten somit entweder Exakt oder als Wortgruppe ausgewählt werden.

4.)    Keywordpflege: Auch negative Keywords müssen gepflegt werden. Kontrollieren Sie regelmäßig ob es neue Keywords für die Listen gibt oder ob ein negatives Keyword nun doch positiv ist.

Neue Klicks werden durch negative Keywords zwar nicht generiert, jedoch sorgen sie dafür, dass Sie einerseits Ihr Budget besser nutzen und andererseits Ausstrahlungen bei unpassenden Suchanfragen vermeiden können.

Michael Wanger

Als Google AdWords Professional betreut Michael die Google AdWords Kampagnen und steht als direkter Ansprechpartner für Kunden zur Verfügung. Vor seiner Zeit bei Aviseo studierte Michael E-Business an der FH Steyr und arbeitete als Online Marketing Manager für eine Agentur in Linz. Neben seiner Leidenschaft für Online Marketing ist Michael begeisterter Snowboarder.

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