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PyGoWave – neue Testversion von Google Wave

29. Juli 2009 | AutorIn:martin_zelewitz

Ende Mai diesen Jahres wurde Google Wave zum ersten Mal vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Open Source Plattform zur Kommunikation und Zusammenarbeit in Echtzeit. Ob Google Wave ein Flop wird oder ob die Plattform sogar E-Mails ersetzen wird, darüber gab es bis jetzt genügend Spekulationen. Sicher wussten wir, dass die Plattform am 30.September online gehen sollte, doch auch da hat sich jetzt etwas geändert:

Auf Grund der großen Nachfrage entschloss sich ein Entwickler von Google Wave den Code in eine open Source Version, mit dem Namen PyGoWave um zu wandeln. Leider ist dies nur eine sehr „abgespeckte“ Version der tatsächlichen Google Wave.

Hier die wichtigsten Facts von PyGoWave im Überblick:

  • PyGoWave verwendet nicht den originalen Google Wave Code (der ab September open-source sein wird) für die Testversion, sondern lediglich den Google Wave API.
  • PyGoWave ist keine volle Version von Google Wave, es hat nicht einmal das Google Wave interface.
  • PyGoWave startete vor zirka einem Monat, es werden immer wieder neue Features hinzugefügt und auch einige Google Wave Gadgets sind zugänglich.

Im Vergleich: PyGoWave und Google Wave

Quelle: mashable.com

Zusammengefasst kann man sagen, dass PyGoWave ist eine sehr vereinfachte Testversion von Google Wave ist, aber man kann dennoch Wave Gadgets austesten und sich schon mal mit Google Wave vertraut machen. Alle Gadgets sind zum Download freigegeben!

Da es sich bei PyGoWave ebenfalls um eine Open Source Plattform handelt, kann man es ganz einfach downloaden und am eigenen Server verwenden. Es bietet sogar die Möglichkeit von Downloads und hat ein eigenes Wiki um PyGoWave zu starten und updaten.

Obwohl PyGoWave nicht wirklich mit der „großen Schwester“ Google Wave vergleichbar ist, kann man sich auf jeden Fall schon einmal mit den Funktionen vertraut machen und die Wartezeit bis Ende September wird dadurch auf jeden Fall versüßt.

Open Source und Social Media

24. Juli 2009 | AutorIn:martin_zelewitz

Nutzen Sie Firefox oder Google Chrome als Ihren Standard-Browser? Ja? Dann profitieren Sie bereits von der Open Source Welt. Die meisten AnwenderInnen wissen nicht, dass sie eine Open Source Lösung verwenden, die von Programmierern frei entwickelt wurde.

Was genau ist also eine Open Source Software?

Bei einer Open Source Software wie das Betriebssystem Linux, die Blogging Software WordPress oder die Browserlösung Mozilla ist der Quelltext im Gegensatz zu einer herstellergebundenen Software offen. Der Grundgedanke von Open Source Software entwickelte sich aus der Idee des freien Austausches von Wissen und Gedanken. Die Software kann, genauso wie Ideen, jedem frei zur Verfügung gestellt werden.

Bei einer Open Source Software können die AnwenderInnen das Programm unabhängig von seinen AutorInnen beliebig verändern und weitergeben, da der Quellcode jedem zugänglich ist. Die Freiheit der NutzerInnen ergibt sich unter anderem aus dem Verzicht der Urheber oder sonstigen Rechtsinhaber, sowie aus dem Verzicht von Lizenzverträgen. Open Source Programme haben eine Lizenz als Grundlage, die den NutzerInnen umfassende Nutzungsrechte einräumen, aber auch unter einer sogenannten Copyleft-Vereinbarung (heißt: gleiche Lizenz für Open Source und Produkt) stehen.

Damit aber eine Open Source Software als solche verstanden wird, muss diese einige Kriterien erfüllen:

  • Der Quelltext muss in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form offenliegen.
  • Die Software darf beliebig kopiert, verbreitet und genutzt werden.
  • Sie darf darüber hinaus verändert und in dieser veränderten Form weitergegeben werden.

Ein wesentlicher Vorteil von Open Source Software ist, dass die sogenannte „Community“ oder Entwickler-Gemeinschaft Zugriff auf den Quelltext hat. Dadurch können mögliche Probleme leicht erkannt und im besten Fall sofort behoben werden. Falls Sicherheitslücken gefunden werden, besteht die Möglichkeit Warnmeldungen ins Internet zu stellen, die als Frühwarnsystem fungieren.

Open Source Activity Map

Wir bei AVISEO nutzen selbst auch Open Source Anwendungen wie WordPress, das CMS (Content Management System) Typolight und oder die Shopsoftware Magento. Der Open Source Gedanke hat sich auch auf das Web2.0 ausgewirkt. So stellt Google alle seine Anwendungen (Analytics, Maps, Video) kostenlos zur Verfügung, verlangt aber im Gegenzug die Freigabe der Userdaten. Auch Wikipedia ist gewissermaßen Open Source, da jeder die Beiträge editieren kann, jedoch eine Community dahinter steht, die diese kontrolliert.

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Open Source und Social Media?

Open Source ist die natürliche Plattform von Social Media und von sozialen Netzwerken. Mithilfe einer Open Source Software sind sowohl Download, Upload und alle weiteren Anwendungen einfach und transparent. Dabei kann man sehen wie andere mit den sozialen Netzwerken umgehen und von ihnen lernen. Gerade durch diese Fähigkeiten und die Offenheit von Social Media wird versucht, das Internet persönlicher zu gestalten, um die Interaktionsbeziehungen zwischen Menschen zu simulieren. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Vertrauen, denn ohne Vertrauen wird es schwierig einen Nutzer für sich zu begeistern.

Fehlannahme ist aber, dass durch Social Media die menschlichen Beziehungen beeinflusst werden können. Interaktionen über Social Media Plattformen finden einfach statt, aber können nicht im vornherein geplant werden. Denn die Menschen lassen sich nicht leicht dazu beeinflussen ihre Erfahrungen im Netz zu teilen oder zu veröffentlichen. Immerhin haben 2/3 der Internetuser kein Interesse Inhalte im Web zu produzieren.

Tipp: Regelmäßige Updates über Open Source und Web2.0 Anwendungen bietet das t3n Magazin, welches aller 3 Monate erscheint.

Ein Blog ist geboren.

2. Juli 2009 | AutorIn:martin_zelewitz

AVISEO INSIDE ist online! Ein Blog gespickt mit Online-Marketing, Ideen zu Social Media, Technisches KnowHow über Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung (SEM und SEO).
Die AVISEO GmbH wurde vor fast einem Jahr von Geschäftsführer Martin Zelewitz in Salzburg gegründet. Der Leitgedanke von AVISEO lautet “Wir bringen Menschen auf Ihre Seite”. Was die Menschen dann auf Ihrer Seite tun, legen Sie als Kunde fest. Je nach Zielgruppe und Zielen können das Aufrufe, Klicks, Bestellungen sein. In Kombination mit Geo-Targeting bringen wir die Menschen auf Ihre Seite, die in Ihrem regionalen Einzugsgebiet liegen. Auch Social Media ist mit Video-Seeding Strategien, Community-Marketing und viralen Aktionen in unserem Portfolio enthalten. Auch hier spielt die Zielgruppe und die Ziele eine tragende Rolle für die spätere Auswahl der Tools (siehe POST-Methode: people, objectives, strategy, technology). In diesem Blog bloggen alle festen Mitarbeiter von AVISEO. Das sind: