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Unternehmer googeln ihre Bewerber

24. August 2009 | AutorIn:martin_zelewitz
Quelle: flickr.com User: cambodia4kidsorg

Quelle: flickr.com User: cambodia4kidsorg

Laut einer aktuellen dimap-Studie (in Auftrag gegeben von Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU)) geht hervor, dass 36% der Unternehmen ihre BewerberInnen googeln. Das Internet ist ein öffentlicher Raum und mit Anstieg der Social Networks, wächst zunehmend die Bereitschaft Inhalte von sich ins Internet zu stellen, die man früher nur seinen Freunden und Verwandtenkreis gezeigt hätte. Gleichzeitig geht aus einer BITKOM-Erhebung (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) hervor, dass die Zielgruppe der 14-29 Jährigen zu 49% (fast die Hälfte) Informationen von sich veröffentlicht hat.

Welche Informationen erhoffen sich aber die Unternehmen und deren PersonalerInnen? Häufig wird nach politischer Gesinnung, Hobbies und sozialem Engagement Ausschau gehalten. Stutzig werden sie, wenn gar keine Informationen zu dem Bewerber im Internet zu finden sind. Noch stutziger, wenn die Informationen allzu “pikant” sind. Dazu gehören Partybilder ebenso wie das Lästern über den Job oder Arbeitgeber.

Online Reputation Management

Heute werden Daten schneller und ohne Einverständnis der Betroffenen veröffentlicht als es den meisten lieb ist. Per Gesetz ist geregelt, dass jedes Bild nur unter Zustimmung aller Personen auf dem Bild hochgeladen werden darf. Was man in diesem Fall tun kann, wird morgen früh um 7:30 Martin bei Life Radio erklären und auf die Fragen eingehen, was zu tun ist, wenn Inhalte ohne mein Einverständnis im Netz auftauchen und wie ich Seiten löschen kann.Weitere Informationen zum Thema Online Reputation Management finden Sie auf unserer Website.

Sensilibisierung für die Preisgabe von Daten im Netz

Social Networks bringen Vorteile und Nachteile. Einerseits ist es spannend mit Freunden und Bekannten aus der ganzen Welt in Echtzeit zu kommunizieren. Andererseits ist ein wenig Achtsamkeit für die eigenen Inhalte ratsam. Auftraggeberin Aigner betont: „Die unbekümmerte Preisgabe persönlicher Daten im Netz kann zum Stolperstein für die berufliche Karriere werden“.